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02.01.2010 - Esperance

veröffentlicht um 06.01.2010, 18:59 von Markus Litz   [ aktualisiert: 06.01.2010, 19:38 ]
Heute wollen wir in das weit entfernte Esperance. Zum einen weil uns unterwegs von einem anderen reisenden diese Stadt als so schön angepriesen wurde, und zum anderen weil die so super coole Werbungbanner für ihren Urlaubsort haben auf denen Sie berichten wie 1973 über ihrer Stadt ein Sattelit abgestürtzt ist und die sehr auf Sauberkeit bedachte Stadt dem Eigentümer kurzerhand 400$ für Umweltverschmutzung abgenommen haben :D 
Esperance ist jedoch ewig weit weg, zumindest wenn man die Strassen benutzt. Angespornt von unserem gestrigen Ausritt in die Wildniss beschliessen wir auf Schotterpisten Massen an Zeit und Kilometern zu sparen indem wir quasi Luftlinie reisen ;)
Eins haben wir ja hier schon gelernt, und zwar das jeden Morgen bei unserer Packweise der erste Kilometer (oder der erste Kreisverkehr, je nach dem was zuerst kommt *g) dafür sorgt das alles sich im Auto noch mal neu sortiert und in die endgültige Reiseposition poltert. Aber auf den ersten Kilometern unserer eingeschlagenen Schotterpiste haben wir das Gefühl das uns die Karre gleich auseinander bricht. Unser eingeschlagener Weg ist voller kleiner und mittelgroßer Schlaglöcher so das wir nur so springen wie ein Känguru. In einem Moment der geistigen Verzweiflung finden wir jedoch dafür eine Lösung: man muss nur unvernünftig schnell fahren damit die Dämpfer die kleinen Schlaglöcher abfedern. So mit ca 70 KM/h merkt man von denen eigentlich fast gar nichts mehr. Dummerweise hat man dann nur kaum noch Zeit um auf die mittelgrossen und grossen Löcher im Boden zu reagieren. So wird das ganze irgendwie mehr zu einem Adrenalindurchtränkten Flug durch das äussere Outback als zu einer Fahrt - toll! Abend habe ich sogar einen leichten Muskelkater in den Armen und stark verkrampfte Schultern vom verbissenen am Lenker reissen ;)
In Esperance angekommen stellen wir fest das die Stadt zwar ganz nett ist, außer uns aber halb Australien den selben Tipp bekommen zu haben scheint und das kleine Dorf aus allen Nähten platzt. Graumsam! Wir flüchten einige Kilometer zurück aus der Stadt und finden ein lauschiges Plätzchen an einem kleinen Waldrand in der Nähe des Strandes.





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