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03.01.2010 - Hopetoun

veröffentlicht um 11.01.2010, 17:22 von Markus Litz   [ aktualisiert: 11.01.2010, 17:34 ]
Nachdem die Sonne uns hier zu richtigen Frühaufsteher und uns heute zudem noch nervig große Stechfliegen zu schaffen machen sind wir recht bald schon wieder unterwegs. Unser Ziel ist ein kleiner Nationalpark in der Nähe des Kuhdorfes Hopetoun. Wir planen recht früh da zu sein um einfach weiter ziehen zu können falls es uns da doch nicht gefallen sollte.
Gestern noch waren wir begeistert wie toll der Wagen die Widrigkeiten des Outbacks gemeistert hatte, und heute platzt und bei 110 KM/h doch einfach mal so ein Reifen. Und das auch noch auf einer schnöden Asphaltstrasse! Zum Glück hatten wir kein Gegenverkehr und so ist nichts passiert. Naja, endlich mal Gelegenheit um zu den Ersatzreifen hinten vom Auto zu fummeln. Man sollte meinen so einen relativ großen Reifen bei mehr als 40 Grad wechseln zu müssen nervt einen ganz schön an, allerdings wäre das doch gleich sowas wie einer angenehmen Aufgabe viel näher gekommen wenn wir nicht die ganze Zeit von Millionen (mindestens!) von Fliegen bestürmt worden wären. diese kleinen Biester sind eindeutig nerviger als in Deutschland und versuchen die ganze Zeit einem in den Mund oder in die Nase zu kriechen - als ob es da so toll wäre! Bei der Gelegenheit lerne ich also nicht nur wie man mit einem ganz abenteuerlichen Wagenheber auf schlechtem Untergrund so ein fettes Auto aufbockt, sonder direkt auch noch wie es sich anfühlt wenn einem eine Fliege in die Luftröhre fliegt und dort ne Weile wild zappelt. Glücklicherweise kann man Fliegen aber prima wieder aushusten ;)
Als wir dann in Hopetoun ankommen sind wir hellauf begeistert. So haben wir uns das Paradies vorgestellt. Kolimeterlang nur malerischer Strand, das Wetter einfach perfekt und die Stadt selbst irgendwie niedlich. Das Wasser ist zwar ein wenig kalt, aber dafür schwimmen Rochen drin rum die so gut getarnt sind das man sie immer erst sieht wenn man fast drauf tritt und die dann davon düsen. Als wir über die Dünen gehen ist der Ausblick einfach nur cool, vor uns das Meer in dem sich die Sonne spiegelt, und hinter und sieht man nicht viel von dem Dorf oder gar unserem Auto weil alles unter einer Baumdecke versteckt ist. Wahnsinn ist das toll hier!! Wir spielen ernsthaft mit dem Gedanken mal mehr als eine Nacht einem Ort zu bleiben...






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