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06.01.2010 - 10.01.2010 - Western Australia

veröffentlicht um 16.01.2010, 11:14 von Markus Litz   [ aktualisiert: 16.01.2010, 11:38 ]
In den nächsten Tagen merken wir das wir uns langsam wieder so richtig in der Zivilisation befinden. Die Städte werden größer und die Strassen werden voller. Wir reagieren darauf indem wir so langsam richtig in ein Urlaubstrott kommen. Wir besuchen an der Westküste Margaret River, wo wir zwei schöne Tage lang einfach versacken und fahren dann weiter nach Bunbury da wir gehört haben das es dort am Strand wilde Delfine geben soll. Schon auf dem Hinweg nach Bunbury hören wir im Radio wir in den lokalen Nachrichten erwähnt wird das ein toter Delfin gefunden wurde - eine Stadt in der einzelne Delfine und deren Schicksal es sogar in die Nachrichten schaffen bestätigt uns darin das es eine gute Idee war dort mal vorbei zu schauen.
In Bunbury angekommen erfahren wir erstmal das es die Delfine in der tat gibt, aber da es wilde Tiere sind muss man einfach Glück haben das sie kommen, und überhaupt kommen sie wenn dann nur morgens. Die Hitze ist heute mal wieder enorm, also nutzen wir die Vorzüge einer echten Stadt und gucken uns einen Film im klimatisierten Kino an (Avatar in 3D - yes!). 
Am nächsten Morgen stehen wir dann so früh wie schon lange nicht mehr auf und torkeln halb im Schlaf zum Strand auf der suchen nach Flipper. Und in der tat, irgendwann zwischen 8 und 9 Uhr kommt dann eine Delfinmutter und ihr kleines bis zum Strand rangeschwommen. Es sind in etwa 8 Tiere die regelmässig bis an den Strand kommen und man kann die einzelnen Tieren an den unterschiedlichen Finnen erkennen, also die Einheimischen können das zumindest - der brillenlose Markus hält allesamt erst mal für Haie ;)
Der weibliche Delfin der uns besuchen kommt ist sehr gemütlich, nicht so wie man es erwartet springend und gackernd, und kommt wohl seit ihrer Geburt vor mehr als 10 Jahren sehr oft an den Strand. Das kleine Tier (naja, auch schon 1.5 Meter immerhin lang) an ihrer Seite ist die ihr Nachwuchs und trägt den tollen Namen Eclipse. In Bunbury hofft man das sich das junge Tier vielleicht auch so entwickelt wie die Mutter und dann regelmässig kommt auch wenn es selbstständig ist und sich das fortsetzt wenn es selber dann mal auf Eclipse basierenden Nachwuchs hat ;)
Von Bunbury aus fahren wir dann nach Fremantle, was schon zu Perth gehört und damit das Ende unserer Reise einläutet. Hier gammeln wir noch mal ausgiebig einen Tag lang und genießen die kleine alte Hafenstadt mit ihrem traditionellen Markt.






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